Kontakt
 

Gemeinde Marnitz

Bürgermeister Hans-Jürgen Buchholz

Ringstraße 1

19376 Marnitz

Bitte über das Kontaktformular!

 

Bürgerbüro des Amtes Eldenburg/Lübz

Ringstraße 1

19376 Marnitz

Telefon (038729) 22724

 

Öffnungszeiten

Montag 8:00 - 12:00 Uhr
  13:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch 8:00 - 12:00 Uhr
  13:00 - 18:00 Uhr

 

 
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Wir über uns

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Marnitz, Jarchow, Leppin und Mooster mit 759 Einwohnern (Stand 31.12.2014) und einer Gesamtfläche von 3095,17 ha. Marnitz war von 1991 bis Juni 2004 Sitz der Amtsverwaltung. Heute befindet sich in Marnitz ein Bürgerbüro des Amtes Eldenburg Lübz.

 

Ihren Anfang hatte die Geschichte des Dorfes Marnitz mit dem Bau der Burg im 10. oder 11. Jahrhundert. Die Wälle der ehemaligen Wasserburg, die uns noch heute ein Bild vom früheren Aussehen der Burganlage geben können, liegen nördlich des Dorfes. Der Hauptwall, auf dem die eigentliche Burg lag, erhebt sich zu einer Höhe von 8 m über dem Niederungsgelände und wurde von einem ursprünglich 25 m breiten inneren Burggraben, dem Heller und einem kleineren äußeren Graben umflossen . Die gesamte Burganlage steht seit 1930 unter Denkmalschutz und befindet sich im Privatbesitz der Familie Mengel.

 

Burgwall Heller

Marnitz (urkundliche Ersterwähnung der Burg und des Dorfes ,, Merniz,,im Jahre 1275) ist heute ein Ort im Südwesten Mecklenburgs im Landkreis Ludwigslust - Parchim an der Bundesstraße 321, nahe der Autobahn A24. Seine vielfältige Natur bietet allen Wasser-, Wander- und Naturfreunden eine intakte, fast unberührte wald- und seenreiche Umgebung. Ein besonderer Anziehungspunkt ist der Ruhner Berg mit 176 m die zweithöchste Erhebung in Mecklenburg Vorpommern mit einem begehbaren, massiven Aussichtsturm. Im gleichnamigen Areal „ Ruhner Berge“ wurde ein Naturlehrpfad errichtet, an dem Überreste des slawischen Burgwalls, die 400 Jahre alte Kaisereiche, die Wüstung des Ortes Ruhn und vieles mehr bestaunt werden kann. Weitere Sehenswürdigkeiten im Ort Marnitz sind die Burganlage der ehemaligen Wasserburg und eine Fachwerkkirche. Sie geben einen kleinen Einblick in die geschichtliche Vergangenheit. Ebenfalls lohnt sich ein Ausflug nach Leppin, mit 151 m über NN, das höchstgelegenste Dorf Mecklenburgs, und einer Uhr, die ,,um die Ecke“ geht.

 

Uhr um die Ecke

Seit 1992 hatte Marnitz den Sitz der Amtsverwaltung. Zu diesem Amt gehörten Marnitz, Suckow, Tessenow und Siggelkow. Am 19.04.2004 bildeten die Stadt Lübz, das Amt Marnitz und das Amt Ture mit ihren amtsangehörigen Gemeinden auf der Grundlage des § 148 und des § 126 der Kommunalverfassung des Landes M-V das Amt Eldenburg Lübz. Zur Sicherung einer bürgernahen Verwaltung wurde im ,,Amtsgebäude“ Marnitz ein Bürgerbüro eingerichtet. Hier erfolgt die bedarfsgerechte Bearbeitung aller Angelegenheiten, die die Bürgerbelange des ehemaligen Amtes Marnitz betreffen. In dem Bürgerbüro besteht für alle Bürger darüber hinaus die Möglichkeit der Bereitstellung und Entgegennahme von Anträgen anderer Fachämter. Die personelle Besetzung wird mittels besonders geeignetem Fachpersonal vorgenommen.

 

 

BürgerbüroSchon immer hatte Marnitz in seiner wirtschaftlichen Struktur kleinstädtischen Charakter, welcher sich in den vergangenen Jahren ständig weiterentwickelt hat. So gibt es neben der Landwirtschaft viele Handwerks- und Gewerbebetriebe, eine Filiale der Sparkasse, Lebensmittel- und andere Geschäfte Arztpraxen und Apotheke, eine Sozialstation,ein Seniorenpflegeheim und einen Kindergarten (zusammen mit der Gemeinde Suckow). Eine hochmoderne Haupt- und Realschule sowie eine Sport- und Freizeithalle mit einem Sportplatz und den dazugehörigen Einrichtungen sprechen ebenfalls für die zukunftsweisende Entwicklung von Marnitz.

 

Schule (2) Sorthalle

 

Neben der Landwirtschaft hat es in Marnitz schon immer eine sehr große Anzahl von Handwerkern gegeben. Neben einer Tischlerei, Klempnerbetriebe, Tiefbauunternehmen, Maler, Schlosser, Gärtner gibt es auch die Möglichkeit für Einheimische sich in der Umgebung Arbeit zu beschaffen. Die Nähe zur Autobahnauffahrt und – abfahrt Suckow und die Lage an Kreis – und Landesstraßen sowie das innerörtliche Straßennetz gewährleisten den Wirtschafts – und Individualverkehr in die regionalen und überregionalen Wirtschaftszentren.

 

Zur Attraktivität eines Dorfes gehört sicherlich mehr als nur das Gewerbe. Dazu gehören viele Vereine und Einrichtungen, die mit ihren Veranstaltungen Vielseitigkeit in das Marnitzer Dorfleben bringen. So gibt es den Sportverein, die Feuerwehr,die Schule, den Kindergarten, die Kirche, die Freizeithalle, den Gospelchor, die Jagdgesellschaft, und die Volkssolidarität. Beginnen wir mit dem Sportverein:

 

Bild FußballMit der Fusion der beiden Dorfvereine aus Marnitz und Suckow ging es mit den sportlichen Aktivitäten steil bergauf. Eine Fußballmannschaft in der Landesklasse, eine in der Kreisklasse, dazu eine Kindermannschaft noch im Aufbau, eine Sportgruppe von Kindern im Vorschulalter die mit dem Sport vertraut gemacht werden, verschiedene Altersklassen bis ins hohe Alter beschäftigen sich jede Woche auf sportliche Art in der Freizeithalle. Dazu kommen die Volleyballer, die Badmintonspieler und die Abteilung Tischtennis. Diese nimmt mit drei Herrenmannschaften am Spielbetrieb teil, trainiert einmal wöchentlich, lehrt weiteren 10 Kindern das Einmaleins des Tischtennis. 2013 war die Abteilung Tischtennis Gastgeber für die 13.Seniorenmeisterschaften im Tischtennis für Mecklenburg-Vorpommern. Fast 300 aktive Spieler aller Altersklassen nahmen daran teil, ein Ereignis in unserer Region das unseren Verein über unsere Grenzen hinaus bekannt machte und uns obendrein viel Lob bescherte.

 

Willkommen Spielbetrieb

 

Mit gleichem Eifer ist auch unsere Feuerwehr im Einsatz. Eine aktive Wehr, eine Jugendfeuerwehr und ein dazugehöriger Förderverein arbeiten vorbildlich miteinander zusammen. 2014 hatte die Feuerwehr ihr 80-jähriges Jubiläum. Die Feierlichkeiten wurden auf den 04.04.2015 verschoben. Grund dafür ist ein werksneues Feuerwehrauto LF 10 , welches wir am 21.01.2015 erhielten. Die Kameraden sind für alle Veranstaltungen im Dorf mit verantwortlich.

 

Entweder sichern sie die Umzüge ab, sind für die Sicherheit auf den Festen verantwortlich aber sie sind auch als Veranstalter bei vielen Festen tätig.

 

Feuerwehr mit neuem Fahrzeug

 

Vergessen dürfen wir auf keinen Fall die Regionalschule mit Grundschule. Die Schüler werden aus 35 Dörfern mit Bussen nach Marnitz gebracht. Nach der Schule geht es dann wieder mit den Bussen in den jeweiligen Heimatort zurück. Für ihre vorbildliche Arbeit erhielt die Schule folgende Auszeichnungen:

 

1. Gesunde Schule(zertifiziert 2011)

2. Deutscher Präventionspreis 2010

3. ,,Starke Schule“ 2015

4. Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung

5. Sicherheit macht Schule(Auszeichnung durch Innenminister Lorenz Caffier)

Bevor die Kinder in die Schule gehen, besuchen viele von ihnen den Kindergarten in Suckow. Seit 2012 gibt es die ev. Kindertagesstätte ,, St. Georg“ Marnitz/Suckow. Träger ist das Diakoniewerk Kloster Dobbertin GmbH.

 

Diese Kindertagesstätte ist eine Einrichtung mit zwei unterschiedlichen Standorten. Die Krippen – und Kindergartenbetreuung findet in Suckow statt. Die Hortkinder werden in einem Klassenraum der Schule Marnitz betreut. Unsere Kindertagesstätte ist eine ev. Einrichtung. In ihren täglichen Angeboten orientiert sie sich am Kirchenjahr. Die pädagogische Zielstellung der Einrichtung wird an den folgenden Zeilen dargestellt.

 

  1. Die Würde und das Lebensrecht eines jeden Menschen sind unantastbar.
  2. In unserem Miteinander, unseren Aufgaben und unserer Zusammenarbeit sind wir bestrebt Nächstenliebe zu leben.
  3. Allen Menschen begegnen wir mit Toleranz, Respekt und Offenheit.
  4. Unsere Einrichtung ist offen für alle Menschen, unabhängig von deren religiösen Auffassungen.
  5. Wir beziehen in unsere Arbeit nicht nur die Kinder ein, sondern Eltern, Großeltern, Elternbeiräte, Schule, Kirchgemeinde und Gemeinde.
  6. Die Kinder sind auf ein Leben in einer sich ständig verändernden Welt vorbereitet.
  7. Die Kinder haben christliche Werte und Normen kennen gelernt.
  8. Die Kinder haben Freude und Spaß am Lernen.
  9. Die Kinder eignen sich selbst auf spielerische Weise Wissen an.

 

Bei Einhaltung dieser Zielstellung dürften die Kinder alle gut auf die Schule vorbereitet sein.

 

Ebenfalls für ein bewegendes Dorfleben setzt sich die Jagdgenossenschaft ein. Die Jagdgenossenschaft Marnitz setzt sich aus drei Jagdbezirken zusammen. Die Größe der Jagdbezirke beträgt von 377 ha, 623 ha und 610 ha. Diese Jagdbezirke mit ihren Jagdpächtern setzen sich nicht nur für die Hege und Pflege des Wildes ein, sie sorgen sich auch um den Umweltschutz.

 

Die jährliche Jagdpacht wird nicht an die Eigentümer von Grund und Boden ausgezahlt, sondern bleibt in der Kasse. Es wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt an welche Vereine das Geld nach vorheriger Antragstellung ausgezahlt wird. So erhielt die Feuerwehr für den Kauf eines neuen Autos im Jahre 2012 eine Spende von 5000.00 € und im Jahr 2013 ebenfalls noch einmal die gleiche Summe. So etwas passiert nicht jeden Tag.

 

Auch der vor 5 Jahren gegründete Gospelchor, die Volkssolidarität und die Kirche wollen nicht abseits stehen. Alle beschäftigen sich sehr viel mit den älteren Menschen, machen Gesangsabende, der Gospelchor gibt Konzerte und ist weit über unsere Grenzen hinweg bekannt. In der Sport- und Freizeithalle fanden über Jahre hinweg große Veranstaltungen statt, so wurde das Musical ,, Phantom der Oper“ aufgeführt, ein Weihnachtskonzert mit Gabi Albrecht, weitere Konzerte mit Judith und Mel, den Geschwister Hofmann. Die Besucherzahlen lagen hier zwischen 750 und 1000.

 

Zur Tradition gehören schon seit vielen Jahren unser Erntefest, unser Weihnachtsmarkt, der Martinstag in Verbindung mit der Kirche, das Turmblasen (findet am 3. Advent statt) und das Quellfest. Beide Feste haben länderübergreifenden Charakter und werden mit dem Amt Putlitz -Berge in Zusammenarbeit organisiert. Prominente Gäste waren dabei bereits zweimal der Ministerpräsident Erwin Sellering , der Landesbischof Andreas von Maltzahn und 2014 der Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Nicht nur die Gewerbetreibenden und die Vorgeschichte machen eine Gemeinde attraktiv. Dazu gehören auch Gebäude und Anlagen verschiedener Art, wie neugebaute Eigenheime, gekaufte Altbauten saniert und zu tollen Häusern gestaltet.Einige Häuser stehen unter Denkmalschutz. Die Schule und der Kindergarten sind schon im Vorfeld erläutert worden. Zum Beispiel ist unser Kindergarten neu gestaltet worden und ist mit einigen neuen Spielgeräten bestückt worden.  Er wurde von den Kindern sehr gut angenommen. Die ganze Erweiterung ist in Eigeninitiative durchgeführt worden. Geräte wurden gekauft, Einwohner haben diese aufgebaut und der TÜV- Mann hat den Spielplatz abgenommen und freigegeben.

 

Grabower Straße Thälmann Str.7

 

Unsere Kirche wird über mehrere Jahre renoviert.

 

Das Gebäude stellt in seiner Baugeschichte und Gestaltung ein wichtiges Denkmal der Gemeinde dar. Der Zustand der Kirche ließ nach dem Untersuchungsstand einen hohen Sanierungsbedarf erkennen.So wurde bereits das Dach und der Kirchturm neu gedeckt und Wände teilweise erneuert. Der Sanierungszeitraum erstreckt sich voraussichtlich über mehrere Jahre. Für 2014 wurden 100.000 € eingeplant, davon 50.000 € Eigenanteil, 30.000€ das Patronat und 20.000€ sonstige (Sponsoren, wie die Jagdgenossenschaft). Für 2015 sind 150.000€ angedacht. Damit wird es aber nicht genug sein.Für die Renovierung( 1.+ 2. BA ) wurden bis Ende 2015 300 000,- Euro ausgegeben. Mit dem 3.Bauabschnitt ( Erneuerung des Innenausbaus ) soll 2016 begonnen werden.

Kirche 3

 

 

 

Das dazugehörige Pfarrhaus (steht unter Denkmalschutz), ist seit längerem verkauft und über den erwähnten Denkmalschutz schon teilweise renoviert worden. Dazu gesellt sich eine Scheune von der nur noch die Feldsteinmauern stehen und einen wunderbaren Raum für Veranstaltungen bietet.

 

 

 

 

 

Mit unserer neugestalteten Bäckerei, die aus Pfarrhauseiner alten verfallenen Molkerei entstanden ist (Gemeinde hat viele Voraussetzungen dafür geschaffen) stellt sich auch die Mitte des Dorfes dar. Dicht daneben eine Kaufhalle, Treffpunkt für viele Kunden, die sich über das Zusammentreffen freuen und die aktuellsten Neuigkeiten auszutauschen. Zur Dorfmitte gehören auch drei Denkmäler, ein Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges, eins für die Gefallenen des 2.Weltkrieges und eines für die Opfer des KZ- Todesmarsches nach Schwerin.

 

Todesmarsch Markant Bäcker mit Denkmal

 

Der Bekanntheitsgrad von Marnitz mit der Region der Ruhner Berge hat schon einen guten Stand. Viele Hinweisschilder um die Region weisen den Weg dafür. Sogar von der Autobahn kommend wird man darauf hingewiesen. Durch die schon erwähnten Traditionsveranstaltungen und eine Eisdiele (jahrelanger Familienbetrieb) mit tollen Räumen und sehr guter Qualität beim Eis und bei den Torten sorgen im Sommer für viel Andrang.

 

Verschiedene Radwege (Elbe – Müritz – Radweg) und Reitwege werden in den Sommermonaten von den Urlaubern gut angenommen.

 

Eis-Cafe ParadiesEine Gemeinde wird erst dann attraktiv wenn auch das nötige Grün dazu kommt. Vieles lässt sich dadurch verschönern, gibt Unterschlupf und Nahrung für die Tier – und Vogelwelt. So wurden parallel zu den Landwegen mit Betonspurbahnen Bäume, wie Birken, Ebereschen und Linden gepflanzt, jedes 2. Jahr gepflegt, bei großen Bäumen (viele große Linden in der Gemeinde) dazu jedes 2. Jahr den Totholzschnitt. Blumenzwiebeln , wie Krokusse, Tulpen, Hyazinthen und Osterglocken beleben den Straßenseitenraum (Straße des Friedens, Ruhner Straße, den Denkmalplatz und den Parkplatz. (Bilder belegen diese Aussage). Die Denkmäler in der Dorfmitte werden ebenfalls mit Blumen oder Blumenschalen belegt, die von den Frauengruppen gepflegt und bepflanzt werden. Alte Deponien oder Kuhlen wurden mit Boden abgedeckt und mit verschiedenen Bäumen und selbstgesäten Pflanzen belegt. In der Ringstraße wurde ein vergessener Park wieder mit viel Engagement zum Leben erweckt und stattfindende Feste zeigen den Zuspruch für dieses kleine Plätzchen (Bilder). Auch der alte und der neue Friedhof fügen sich in dieses Bild. Gepflegte Hecken und Bäume erfreuen sich bei den Einwohnern immer mehr der Beliebtheit. Wundervoll bepflanzte Vorgärten vor privaten und öffentlichen Gebäuden machen diesen Ort freundlich und begeistern viele Durchreisende und Gäste. Bewachsene Mauern und Hauswände, z.B. mit Efeu, dienen für viele Tiere als Unterschlupf. Ein wunderschönes Bild im Sommer mit den verschiedenfarbigen Blättern, im Herbst mit den vielen verschiedenen Farben der Beeren – beliebt in der ganzen Vogelwelt.

 

Blick vom Friedhof Alter Friedof Blumen

 

Ausgleichpflanzungen für den Innenbereich der Gemeinde, bedingt durch den Bau von Autobahnparkplätzen an der A 24 werden in Absprache mit dem zuständigen Ingenieurbüro und den Verantwortlichen des Dorfes fachmännisch durchdacht, um Bäume und Sträucher die mit den heutigen Klimaverhältnissen besser zurecht kommen, zu pflanzen. Mit dem Bau eines neuen Horstes in dem Ortsteil Jarchow haben wir eine weitere Möglichkeit der Ansiedlung für den Weißstorch geschaffen. Zum heutigen Zeitpunkt stehen den Störchen 4 Nestmöglichkeiten zur Verfügung, von denen letztes Jahr eines mit zwei Jungen belegt war. Beim Neubau und bei der Modernisierung von Gebäuden achten wir darauf, dass für gebäudebewohnende Tierarten wie Fledermäuse, Schwalben, Eulen, Mauersegler Brut – und Lebensräume vorhanden sind,um seltene und vom Aussterben bedrohte Arten zu schützen.  Landschaftsschutzgebiete wie ,,Treptower See „ und die ,,Ruhner Berge“ sollen auch zur Erhaltung der Artenvielfalt dienen.

 

Mühle Am Mühlenteich
Herbstwald

Moosterbach3

 

 

Suckow, Griebow,Mentin 122

Ruhner Wald

Treptowsee

 

Ruhner TurmMarnitz liegt mitten in einer wunderschönen Landschaft. Auf einer Seite des Landschaftsschutzgebietes ,,Ruhner Berge“ mit dem Aussichtsturm auf den Ruhner Berg, von der anderen Seite das Landschaftsschutzgebiet ,,Treptower See“. Weiterhin führen immer wieder vom Ort aus in viele Richtungen Wege, die das Wandern und das Radfahren zu den vielen Sehenswürdigkeiten ermöglichen. Diese Möglichkeit bietet einen unauffälligen Übergang vom Dorf zur Natur. Viele gepflanzte Bäume dienen als Schmuckelemente in der Natur und werden in regelmäßigen Abständen fachmännisch gepflegt. Die Traditionen wie Turmblasen und das Quellfest, die in verschiedenen Jahreszeiten stattfinden, zeigen aber  wie schön und erhaltenswert diese Natur ist. Mit einer AGH – Maßnahme letzten Jahres haben wir vieles wieder aufarbeiten können und ansehnlich gemacht. Aufforstungen in gemeindlichen Waldflächen sind geplant, Gespräche mit dem Wasser – und Bodenverband über eventuelle Anpflanzungen von Erlen an Wasserläufen angedacht und eine zurückerhaltene Ackerfläche soll zum Anlegen von Blumenbeeten oder zur Bienennahrung genutzt werden. Ein alter Mühlenteich wurde mit Hilfe des Wasser – und Bodenverbandes entschlammt und bietet mit dem danebenliegenden Burggraben ein imposantes Bild. Eine weitere Neugestaltung  war die Projektmaßnahme Malower Mühlenbach – Gewässer – Nr.374. Hier wurde ein verrohrter Graben wieder in seinen Ursprung zurückgeführt.

 

Zusammenfassend darf man mit Stolz sagen, dass die Bürger der Gemeinde es in den vergangenen Jahren verstanden haben, durch persönliches Engagement und nachbarschaftliche Aktivitäten ihre Gemeinde zu einem attraktiven Wohnstandort mit einer auf hohem Niveau stehenden Infrastruktur und einer intakten Natur zu machen.

 

Vielfältige kulturelle und sportliche Angebote bringen die Vorzüge des ländlichen Lebens voll zum Tragen und bewirken , dass die Bürger sich in ihrer Gemeinde wohlfühlen.